Faschingsaktion entfällt wegen Kälte!

Aufgrund der Kälte wurde heute entschieden, dass die Olywelt-Faschingsaktion nicht stattfindet. “Die Leute können kaum stehen bleiben und ein Gespräch führen, wenn es so kalt ist”, sagt der Vorsitzende Eberhard Schunck, “der Sekt gefriert in den Gläsern, und den Musikern friert das Mundstück an den Lippen fest.”
“Wir hoffen, bald einen neuen Termin anbieten zu können, z.B. zum Frühlingsanfang”, hofft die ehrenamtliche Quartiersmanagerin Irene Erben.

08. Februar 2012
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200.200 Euro von 199 Mitgliedern

Ende vergangener Woche hat das gesammelte Olywelt-Kapital die 200.000Euro-Grenze überschritten. Dieser Betrag reicht, um einen kleineren Laden zu erwerben – sofern die Ladeneinheit zum Verkauf stünde. Der Olywelt-Vorstand ist sich sicher: Die Olympiadörfler unterstützen das Vorgehen zur Sicherung ihrer Nahversorgungszone.

Für die Idee und neue Mitglieder wird weiterhin geworben. Daneben laufen jetzt auch die Vorbereitungen für die Eintragung der Bürgergesellschaft als “eingetragene Genossenschaft”. Das Geschäftsmodell wird vom Genossenschaftsverband Bayern (GVB) kritisch unter die Lupe genommen: Dies wird sich über einige Monate hinziehen, da die Prüfungen zum Schutz der Anteilseigner gewissenhaft und detailliert durchgeführt werden. Olywelt-Vorstand Manuela Feese-Zolotnitski ist überzeugt: “Der GVB war in unsere Konzeptphase eingebunden, als das Projekt unter der Flagge der EIG Einwohner-Interessen-Gemeinschaft Olympiadorf e.V. geführt wurde. Außer der Geschäftsidee und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde auch unser Satzungsentwurf kritisch von GVB begutachtet. Die damaligen Verbesserungsvorschläge sind in die jetzige Satzung eingeflossen. Daher gehen wir davon aus, dass die Prüfung zur Eintragung reibungslos über die Bühne geht.”

08. Februar 2012
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Pächter von Müller Brot schließt sein Geschäft zum 31. Januar 2012

Für Backwaren ist die Konkurrenzsituation in der Ladenstraße besonders groß – fünf Bäckereien und zusätzlich Brotverkauf in den beiden Supermärkten sowie im Bio-Laden. Dass es die Bäckereien schwer haben, lässt sich vordergründig an den vielen Sonderaktionen ablesen. Diese freuen den Konsumenten zunächst, da sich dies in barer Münze auszahlt.
Hintergründig dreht sich das Ladenkarussel, das Geschäft kann nicht wirtschaftlich betrieben werden. Und hier freut sich der Konsument nicht mehr, denn um wirtschaftlich bestehen zu können, kann dies nur durch geringere Qualität der angebotenen Waren oder kostengünstigeres Personal abgefangen werden.
Wenn es wirtschaftlich gar nicht mehr geht, heißt das im Fall von verpachteten Läden (wie bei Bäckereien häufig): Pächterwechsel.

So geschehen bei Wimmer vor einigen Jahren, so jetzt bei Müller Brot: Der jetzige Pächter schloss den Laden zum gestrigen Monatsende.

Wir sind gespannt:
Wird Müller Brot seine Filiale halten und den nächsten Pächter suchen? Wird Müller Brot vom Standort weichen und einen Leerstand zurücklassen?

Egal, ob die Filiale als Bäckerei weitergeführt wird oder der Laden für die nächsten Wochen seine Türen ganz schließt, eins ist sicher: Qualitätsreduktion bei Weiterbetrieb durch den Mieter oder Billigladen, um eigentümerseitig schnell die Miete sicher zu stellen -  es ist ein Schritt in der Trading-Down-Spirale nach unten. Und mit unattraktiver Nahversorgungszone sinkt die Attraktivität des Wohnorts Olympiadorf.

Was können Sie tun, um die bequeme, fußläufige Nahversorgung im Olympiadorf zu sichern? Treten Sie der Olywelt bei!
Wir haben fast 200.000€ auf dem Sparkonto und können bald aktiv werden.

01. Februar 2012
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Nikolaus in der Ladenstraße

31. Januar 2012
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Die Olywelt in der Ladenstraße treffen …

Fasching am 11.2.2012, 10.30h in der Ladenstraße

31. Januar 2012
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Schlecker in der Ladenstraße

Am vergangenen Donnerstag, 24. Januar 2012, hat der Drogerist Schlecker Insolvenz angemeldet. Was dies für die Beschäftigten in unserer Schlecker-Filiale sowie den Drogeriemarkt am Helene-Meyer-Ring selber bedeutet, steht noch offen.

Erst vor wenigen Wochen hatte Schlecker eine andere, nahgelegene Filiale geschlossen und seine dortige Kundschaft auf die Filiale im Olympiadorf verwiesen. Derzeit kann sich der Käufer aber auch dort nicht umfassend eindecken: Grund hierfür ist, dass große Zulieferer ihre Lieferungen an den Drogeristen vorübergehend eingestellt hatten. Die Regale sollten sich also bald wieder füllen.

30. Januar 2012
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Änderungen unserer Webseite

Neben den Veranstaltungen und Artikeln mit aktuellen Informationen hat sich auf unserer Seite “Häufig gestellte Fragen” etwas getan: Anlässlich unserer dritten Informationsveranstaltung am 18. Januar 2012 konnten wir wieder Fragen sammeln. Diese sind nun in die “Häufig gestellten Fragen“, und zwar auf den Unterseiten Beitritt und Ladenkauf, eingepflegt. Bei der Informationsveranstaltung wurde auch intensiv über unsere Annahme diskutiert, wir hätten in der Anfangsphase der Gesellschaft keine Sicherheit zu bieten, um Kredit aufzunehmen: Hier wurde auf die Ladeneinheit hingewiesen, die als Sicherheit dienen kann. Wir haben dies entsprechend korrigiert.

 

30. Januar 2012
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Beispiele – Wo unsere Idee funktioniert

Möbelhändler Genske aus Nordrhein-Westfalen hat eine seiner Filialen an seine Kunden verkauft. Artikel auf Moebelkultur.de vom 24.01.2012 . Dies ist eine interessante Variante unserer Vorgehensweise: Hier wendet sich der Eigentümer an die Kundschaft, die das Geschäft übernimmt.

26. Januar 2012
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Rückblick Infoveranstaltung am 18.Januar

Die dritte Infoveranstaltung hat uns gezeigt, dass es gut ist, wenn wir uns von Zeit zu Zeit den Dorfbewohnern zeigen. Aber auch, dass Plakatieren im Ladenbereich nicht alle Dorfbewohner erreicht.

Nach einer kurzen Einführung über die kurze Geschichte und die Ziele der Olywelt, ging der Vorsitzende Eberhard Schunck an Hand von fiktiven Fragen auf manche Probleme ein.

  • “Ich bin schon älter”: Пerade ältere Personen sind auf naheliegende Einkaufsmöglichkeiten angewiesen, damit die sozialen Kontakte bei einem täglichen Ladenbummel nicht abreißen; Olyweltanteile können vererbt werden.
  • “Ach, es wird immer Läden geben”: Ja, aber es könnten sich in den Läden, Büros befinden, es können Telefone oder gar Spielautomaten dort sein. So konstatierte eine Ladeneigentümerin: “…  und wenn ich niemanden sonst finde, der die Miete zahlt, nehme ich auch einen Spielsalon!”
  • “Ihr könnt Euch ja nicht einigen, welche Läden Ihr wollt”: In einer Umfrage haben wir Schwerpunkte ermittelt, die in vielen Gesprächen bestätigt wurden. Entscheiden wird jedoch der Vorstand, je nach Verfügbarkeit der Immobilien und nach der jeweiligen Situation (siehe derzeit Schlecker).
  • “Wird schon nicht so schlimm werden mit den Läden”: Die Tendenz zu immer größeren Flächen im Einzelhandel kann uns schneller erreichen, als wir denken (siehe dazu Artikel Süddeutsche vom 03.01.2012, der die Nahvorsorgungssituation im Münchner Norden beschreibt). Wir haben eine Inselsituation und keine Parkplätze. Nur durch gute Organisation und Werbung kann der derzeitige Standard gehalten werden. Die U-Bahnstation Oberwiesenfeld zieht viele potentielle Kunden ab, die auf dem Weg von und zur Arbeit einkaufen.
  • “Ich habe kein Geld”: Wir haben einen ungewöhnlich niedrigen Mindestanteil, der auch mit Bekannten geteilt werden kann.

Die Diskussion war sehr lebhaft, für uns informativ und die spontanen Beitritte sehr erfreulich. Ein Mitglied schrieb uns: “Das war höchste Zeit, dass wir beitreten. Innerlich waren wir das ja schon von Beginn an. Als Mitgenosse schläft man im Dorf gleich viel besser.”

22. Januar 2012
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Olywelt im Hörfunk BR2

Am 18. Januar  2012berichtete der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung “Notizbuch” über unsere Genossenschaft. Der Bericht ist leider nicht online verfügbar, lässt sich aber im Text hier nachlesen: BR2, Notizbuch 18.1.2012, 10.05-12.00 .

19. Januar 2012
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